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+++ schwerer Wohnungsbrand +++ PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: hp   
Sonntag, den 03. April 2016 um 10:00 Uhr

16.04.03wbAm Freitag kam es im Stadtgebiet von Halle (Saale) zu mehreren Wohnungsbränden, bei denen eine Person ums Leben kam und weitere verletzt wurden. Am Nachmittag nahmen die Disponenten des Einsatzleitzentrums Halle- nördl. Saalekreis einen Notruf aus der Weißenfelser Straße auf und alarmierten den Löschzug der Südwache. Mieter eines Mehrfamilienhauses hatten eine Rauchentwicklung aus einer Wohnung im 5. Obergeschoss bemerkt. Kurze Zeit später trafen die Kräfte der Berufsfeuerwehr am Einsatzort ein. Da von außen keine Anzeichen eines Wohnungsbrandes erkennbar waren, ordnete der Einsatzleiter eine Löschbereitschaft an und setzte den Angriffstrupp zur Lageerkundung ein. Nach wenigen Minuten konnten die vorgehenden Kräfte die betreffende Wohnung lokalisieren. Die Ursache der Rauchentwicklung war ein Schwelbrand einer Bettmatratze. Die glimmende Matratze wurde außerhalb der Wohnbereiche abgelöscht. Der Einsatz konnte ohne weitere Besonderheiten abgeschlossen werden. +++ Gegen 19.40 Uhr kam es aus bisher noch ungeklärter Ursache zu einem schweren Wohnungsbrand im Reilshof. Das Einsatzleitzentrum alarmierte den Löschzug der Hauptwache, Kräfte der Südwache sowie die freiwillige Feuerwehr Trotha. Schon auf der Anfahrt zum Einsatzort wurde dem Einsatzleiter über Funk mitgeteilt, dass noch eine Person in der Brandwohnung vermutet wird. Die Kräfte der freiwilligen Feuerwehr Trotha trafen als erste vor Ort ein. Der verantwortliche Gruppenführer setzte umgehend mehrere Trupps unter Atemschutz zur Personenrettung ein. Die vorgehenden Einsatzkräfte verschafften sich gewaltsam einen Zugang zur Brandwohnung. Zeitgleich trafen die Kräfte der Berufsfeuerwehr ein und unterstützen die Rettungs- und Löscharbeiten. Trotz aller Bemühungen konnte die vermisste Person nicht mehr gerettet werden. Sie wurde während der Rettungs- und Löschmaßnahmen  in der Brandzone aufgefunden.  Nach Abschluss der Löschmaßnahmen wurden alle Bereiche entraucht und stromlos geschalten. Die Polizei übernahm die Einsatzstelle und nahm Ermittlungen zur Brandursache auf. Insgesamt waren 40 Einsatzkräfte der Berufs- und freiwilligen Feuerwehr mit 11 Einsatzfahrzeugen vor Ort.

 
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